Nachtruhe

In gewissen Stunden wird man ruhig. Das ist seltsam. Seltsam deswegen, weil oft in genau jenen die Welt mit der ganzen ihr immanenten Unantastbarkeit ins eigene Fleisch hinein gewühlt wird. Die gesprochene Sprache ertrinkt in ihrem eigenen Wollen, erstickt an innerem Händeringen und an Verständnis, das man zuweilen, bei Gott, lieber nicht hätte. Die Welt, in ihrer Unverschämtheit, quillt derart im Gewebe auf, dass man beinahe kotzen muss. Wohin denn, sag es mir einer, wohin mit dem ganzen Eingeweidekram, wenn ein Wolkengetürm Rätsel Oberhand gewinnt im eigenen Leib?
Wie dumm ich bin. Wie sehr ich mich nicht dafür entschuldigen werde.

18.5.07 01:51

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